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Fibromyalgie - Weichteilrheuma

Alternatief

In Deutschland gibt es nach Schätzungen ungefähr 1.500.000 Patienten mit einer Fibromyalgie. Meist sind Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren betroffen. Man geht davon aus, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist und ihre Anzahl in Wirklichkeit weit darüber hinaus geht.

Erkennen Sie sich in diesen Symptomen?

  • Sie haben schon länger als 3 Monate Schmerzen an mehreren Stellen im Körper
  • Sie sind mal mehr, mal weniger müde, körperlich oder geistig erschöpft und haben eventuell mit Ihrer Konzentration und dem Gedächtnis Probleme
  • Außerdem haben Sie zusätzlich noch mehrere geistige und körperliche Beschwerden
  • Das tägliche Leben wird durch Ihre Beschwerden stark negativ beeinträchtigt

Klingen für Sie diese Symptome bekannt, leiden Sie wahrscheinlich an einer Fibromyalgie, auch Weichteilrheuma genannt.

Das Risiko an einer Fibromyalgie zu erkranken wird durch eine Reihe von Faktoren erhöht:

  1. Dauerhafte körperliche Überbelastung oder psychischer Stress
  2. Sexueller Missbrauch und körperliche Gewalt (PTSD)
  3. Autounfall-Operation-Trauma (reaktive Fibromyalgie)
  4. Bewegungsmangel, Übergewicht und Rauchen
  5. Familiäre Belastung

Wie werde ich meine Schmerzen los?

Höchste Zeit zu agieren und sich Hilfe zu holen!
Meistens werden Patienten, die an einer Fibromyalgie erkrankt sind, symptomatisch mittels Schmerz-, Psycho- und Physiotherapie behandelt.

Doch es geht auch anders!
Durch eine gezielte Behandlung allermöglicher Mechanismen die eine Fibromyalgie auslösen! Nutzen Sie unser Expertenwissen, unseren Erfahrungsreichtum und eine innovative Kompetenz für Ihre Behandlung.

Symptome

Eine Erkrankung mit vielen Gesichtern!

Muskelverspannungen und Schmerzen
Typisch für eine Fibromyalgie sind sogenannte Tender-Points. Tender-Points sind schmerzhafte Stellen im Bereich der Gelenke, die vor allem von den Ansätzen der Sehnen und Muskeln ausgehen. Leider sieht man diese Tender-Points auch bei anderen Erkrankungen, sodass man diese nicht zur Diagnosestellung nutzen kann. Außerdem können Patienten mit einer Fibromyalgie auch an anderen Stellen Schmerzen haben. Viele Patienten mit einer Fibromyalgie haben eine generelle Muskelschwäche und sind morgens längere Zeit, auch nach langem Sitzen, Stehen oder Liegen, steif.

Ständige Müdigkeit und chronische Erschöpfung
Fast jeder Patient mit einer Fibromyalgie ist ständig müde und chronisch erschöpft. Man ist wegen des nicht erholsamen Schlafs schon beim Aufwachen müde.

Verringerte Belastbarkeit
Sowohl geistig als auch körperlich schafft der Patient, im Vergleich zu früher, nur noch einen Bruchteil von allem.

Störungen der Gehirnfunktion
Störungen im Denken und Handeln, wodurch der Patient es nicht schafft, leichte Aufgaben zu erfüllen. Ebenfalls gibt es oft deutliche Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen.

Innere Organe
Magen: Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, Sodbrennen und Appetitlosigkeit
Darm: Reizdarm, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen und –Krämpfe
Lunge: pfeifende Atmung und Kurzatmigkeit
Herz: Schmerzen auf der Brust
Gefäße: Raynaud-Syndrom
Blase: häufiges Wasserlassen, Schmerzen beim Wasserlassen oder Blasenkrämpfe

Entriegelung der Körpertemperatur
Zu hohe - oder zu niedrige Körpertemperatur (Frösteln!)

Psychische Beschwerden
Viele Patienten mit einer Fibromyalgie sind depressiv und haben innere Unruhe, Ängste oder Panikattacken. Man ist hoffnungslos, hat Schuldgefühle und fühlt sich von Gott und der Welt verlassen. Einerseits kann dies mit einem noch nicht verarbeiteten Trauma aus der Vergangenheit zusammen hängen, anderseits ist es natürlich auch logisch, dass wenn man sich körperlich nicht wohl fühlt, auf Dauer auch der Geist mitleidet.

Schlafstörungen
Schlaflosigkeit und ein nicht erholsamer Schlaf

Sinne
Haut: Taubheit, Kribbeln, Juckreiz, Nesselsucht, Hautausschlag, Sonnenallergie, schnell blaue Flecke und Haarausfall
Hörorgan: Schwindel, Tinnitus und Hörstörungen
Augen: verschwommenes Sehen und trockene Augen
Mund: Mundtrockenheit, Geschwüre im Mund, verlorener oder veränderter Geschmack

Ursachen

Warum habe ich überall Schmerzen?

Sie werden immer durch eine Kombination mehrerer Ursachen ausgelöst

Gestörte Darmflora
Oft gibt es verhältnismäßig zu viele pathologische Bakterien, Pilze oder Schimmelpilze im Darm. Sie schütten Toxine aus, die im ganzen Körper zu Entzündungsreaktionen führen.

Durchblutungsstörungen
Durch die verringerte Durchblutung erzeugen die Mitochondrien weniger Energie.

Genetische Faktoren
In bestimmten Familien kommt eine Fibromyalgie oder Weichteilrheuma viel häufiger vor. Dies lässt vermuten, dass genetische Mutationen (eine dauerhafte Veränderung des Erbgutes) für die Auslösung der Erkrankung mit eine Rolle spielen könnten.

Hormonelle Störungen
Die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen( Hirnanhangdrüse)-Achse ist für den Hormonhaushalt von vitaler Bedeutung. Bei Patienten mit einer Fibromyalgie wird diese Achse unterdrückt, wodurch sich die Ausschüttung von fast allen Hormonen, wie z.B. das antidiuretischen Hormon (ADH), das Cortisol, das Oxytocin, die Geschlechts-, Wachstums- und Schilddrüsehormone, verringert. Auch die Ausschüttung von Melatonin durch die Zirbeldrüße (drittes Auge) ist gehemmt, wodurch Schlafstörungen entstehen.

Immunologische Störungen
Es sieht aus, als ob das Immunsystem gegen einen unsichtbaren Feind kämpft. Auf Dauer greift das Immunsystem immer mehr das eigene Körpergewebe an, wodurch eine richtige Autoimmunkrankheit entsteht.

Infektionen
Eine Fibromyalgie kann im Anschluss eines Infektes, wie zum Beispiel einer Grippe, entstehen. Bei bis zu 30% aller Patienten mit einer Fibromyalgie findet man eine chronische Infektion, mit unter anderem Borreliose (Lyme) oder Eppstein Barr.

Magnesiummangel
Bei einem Magnesiummangel wird das Magnesium in der Zelle durch Kalzium ersetzt. In Folge dessen kommt es zu schmerzhaften Muskelverspannungen und Entzündungen!

Mitochondropathie
Durch Durchblutungsstörungen, Magnesiummangel, oxidativen oder nitrosativen Stress und Störungen im Schwefelwasserstoffhaushalt ist die Energieerzeugung der Mitochondrien verringert.

Nahrung
Nahrungsmittelallergien, -intolleranzen, -unverträglichkeiten und -überempfindlichkeiten

Neurostress
Dauerstress führt zu einer verringerten Ausschüttung von Neurotransmittern, die eine wichtige Rolle bei der Übertragung von Impulsen zwischen den Nervenzellen haben. Vor allem ein Mangel an Serotonin (Wohlfühlhormon), fördert die Schmerzüberempfindlichkeit.

Oxidativer - und nitrosativer Stress
Ein Übermaß an freien Radikalen wird im Körper normalerweise direkt von Antioxidantien gebunden. Ist dies nicht der Fall, können diese freien Radikale die Mitochondrien (Energiekraftwerke) schädigen, wodurch sich ihre Energieerzeugung verringert.

Schlafstörungen
Die Schlafstörungen werden meist durch einen Mangel von bestimmten Hormonen und Neurotransmittern ausgelöst. Aber auch ein Psychotrauma in der Vergangenheit kann dazu führen, dass man unbewusst verhindert, dass der Körper sich in einen Tiefschlaf versetzt.

Schmerzüberempfindlichkeit
Patienten mit einer Fibromyalgie reagieren auf Stress und Schmerzen viel empfindlicher als ein gesunder Mensch. Normale Reize werden durch das Gehirn plötzlich als Schmerz empfunden, oder die Intensität der Schmerzen wird als viel kräftiger wahrgenommen.

Vermehrte Bildung von Schwefelwasserstoff (H2S)
Eine vermehrte Bildung von Schwefelwasserstoff (H2S) ist toxisch für den Körper. Ein Teil dieser vermehrten Bildung von Schwefelwasserstoff (H2S) stammt von pathologischen Bakterien, die sich im Darm angesiedelt haben.

Trauma
Wenn man in seinem Leben mal einem Psychotrauma ausgesetzt worden ist, kann dies über Jahre hinweg noch zu psychischen Beschwerden Anlass geben. Im extremsten Falle kommt es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung. In der Folge ergibt sich ein dauerhaft erhöhter sympathischer Tonus, der im Körper eine Stressreaktion auslöst. Dadurch wird die Energieerzeugung ineffizienter, das
Immunsystem geschwächt und die Bildung von Hormon- und Neurotransmittern gehemmt.

Übergewicht
Bauchfett ist metabolisch sehr aktiv und schüttet im Kreislauf viele Substanzen aus, die sich alle negativ auf den Körper auswirken. Ein Übermaß an Bauchfett gibt Anlass zu:

1) Einer verringerten Ausschüttung von Endorphinen, die eine schmerzhemmende Wirkung haben
2) Einer Störung im Verhältnis der männlichen und weiblichen Geschlechtshormone
3) Zunahme der entzündungsauslösenden Zytokine
4) Schlafstörungen
5) Störungen im Denken und Handeln
6) Depressionen
7) Störungen im Hormonhaushalt

Umweltschadstoffe
Lebt man in einer verschmutzten Umgebung, wird das Immunsystem dauerhaft geschwächt.
Vergiftungen mittels Schwermetallen (Amalgam!), Pestiziden, Lösungs-, Holzschutz- und
Flammschutzmitteln, begünstigen das Risiko an einer Fibromyalgie zu erkranken.

Allergien gegenüber Schwermetallen
Allergien vom verzögerten Typ 4

Untersuchungen

Untersuchungen sind die Basis einer erfolgreichen Therapie!

Blutuntersuchung
Zuerst soll man alle Krankheiten, die ähnliche Symptome wie eine Fibromyalgie hervorrufen können, ausschließen. Dazu zählen Erkrankungen wie Autoimmunkrankheiten (Rheuma), Blutarmut, Diabetes, Krebs, Leberpathologie, Niereninsuffizienz und Schilddrüsenunterfunktion.

Gestörte Darmflora
Pathologische Bakterien, Pilze oder Schimmelpilze und ihre Stoffwechselaktivität

Ernährung
Fettsäurenprofil

Glutenunverträglichkeit (Zöliaki)
Gliadin und Transglutaminase Antikörper

Histaminintoleranz
Blut- oder Urintest

Nahrungsmittelallergie
Blut-, Hauttest oder Stuhluntersuchung

Typ 4 Allergie gegen Nahrung
Lymphozytentransformationstest (LTT) Nahrung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
H2 Atemtest

Genetische Faktoren
Humangenetische Untersuchung

Hormonelle Störungen

  • Hormone der Hypophyse
    ACTH, ADH, Prolaktin, Wachstumshormon, IgF1 und IGFBP-3( Insulin like growth Faktor)
  • Hormone der Nebennierenrinde
    Aldosteron, Cortisol, DHEA und Insulin-Toleranztest
  • Geschlechtshormone
    Testosteron, Östrogen und Progesteron
  • Schilddrüsehormone
    TSH, FT3, FT4 und eventuell ein TRH-Test
  • Zirbeldrüse
    Melatonin-Profil

Immunsystem
Immunglobuline, Flowzytometrie ( Lymphozyten-Differenzierung) und Zytokin-Status

Infektionen
Antikörper, Flowzytometrie, Lymphozytentransformationstest (LTT) und PCR Dunkelfeld- und Elektronenmikroskopie

Mineralien, Spurenelemente und Vitamine

Mitochondropathie
Antioxidantien

Neurostress
Adrenalin, Dopamin, GABA, Glutamat, Nordrenalin, PEA und Serotonin

Oxidativer - und nitrosativer Stress
Folgen von oxidativem - und nitrosativem Stress

Umweltschadstoffe
Schwermetalle: DMPS Belastungstest
Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Pestizide, Holzschutzmittel und Flammschutzmittel

Typ 4 Allergie gegen Schwermetalle
Lymphozytentransformationstest (LTT)

Therapien

Wie kann man eine Fibromyalgie effektiv behandeln?

Dies gelingt nur mittels einer gezielten Therapie der hinterliegenden Ursachen!

Bewegung
Um aus dem Teufelskreis herauszukommen, sollte man sich mehr bewegen! Dabei soll die Belastung langsam und stufenweise gesteigert werden. Anfangs ist Wandern optimal und gut geeignet. Dauerhaft geeignet sind auch Walken oder Schwimmen(warmes Wasser!). Hat sich die Leistungsfähigkeit weiter verbessert, kann man ebenfalls Fahrrad fahren (evtl. Ergometer zu Hause).

Verbesserung der Energieerzeugung

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Vitamine-Mineralien-Spurenelemente

Orthomolekulare Infusionen
Infusionen mit hochdosierten Aminosäuren, Antioxidantien, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen

Ernährungsumstellung
Totaler Verzicht auf Alkohol und alle Nahrungsmittel, gegen die man eine Allergie oder Unverträglichkeit hat. Bei der Umstellung sollte die Devise `` Zurück zur Natur´´ lauten, bei der man versucht, so gut wie möglich auf industriell hergestellte Produkte zu verzichten. Dadurch verringert sich auf Dauer die Schmerzüberempfindlichkeit.
Mehr Info´s zur Ernährungsumstellung

Darmflora
Nahrungsergänzungsmittel

Verbesserung der Durchblutung
Infusionen mit Xanthin-Derivaten

Hormonelle Störungen
Alle diagnostizierten Hormonmängel soll man ausgleichen.

Verbesserung der geistigen Gesundheit

  • Antidepressiva
    Bei einem Sertotoninmangel kann es eventuell Sinn machen einen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zu verabreichen.
  • Verhaltenstherapie
    Bei der Verhaltenstherapie wird gelehrt, seinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist, und ihn nicht mehr als Feind zu betrachten.

Stärkung des Immunsystems

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Medikamente
    Immunglobuline, Immunstimulanzien

Infektionen
Virostatika oder Antibiotika: Hat der Körper es trotz aller verwendeten Therapien nicht geschafft die Infektion zu überwinden, ist manchmal eine Therapie mit Antibiotika oder Virostatika notwendig. Man muss dabei regelmäßig das Antibiotikum wechseln, oder es mit einem anderen kombinieren. Zusätzlich werden auch häufig Medikamente gegen Pilze (Candida), Malaria, Parasiten und Protozoen verwendet.

Schlafstörungen
Ist der Biorhythmus gestört, kann eine Therapie mit Melatonin sinnvoll sein. Eher selten ist eine Behandlung mit Benzodiazepinen oder Antidepressiva notwendig.

Schmerzen

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • NLD
  • Schmerzmittel
    Die klassischen Schmerzmittel sind weniger effektiv als bei normalen Schmerzpatienten! Außerdem sind Patienten mit einer Fibromyalgie viel empfindlicher für die Nebenwirkungen. Die Schmerzmittel werden nach der Schmerzleiter der Weltgesundheitsorganisation eingeteilt.

- Nicht opioide Schmerzmittel: Paracetamol oder Entzündunghemmer
- Leicht opioide Schmerzmittel
- Starke opioide Schmerzmittel

Bei Patienten mit einer Fibromyalgie wird die Einnahme von starken opioden Schmerzmitteln eigentlich nur für einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten empfohlen, weil sie die Schmerzüberempfindlichkeit verschlimmern!

- Zentrale und neuropathische Schmerzen: Antiepileptika die auch analgetisch wirken
- Migräne: Tryptane oder Sauerstoff
- Trizyklische Antidepressiva
- Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Physiotherapie
Klassische Massagen verschlimmern die Beschwerden und sind daher kontraindiziert. Lymphdrainage: Manuell oder mit Geräten, Reizstrom (TENS) und Wärme (Fango, Moorpackungen und Infrarotkabine)

Entspannungstherapien
Entspannungstherapien können hilfreich sein, die Schmerzen zu lindern.

Infiltrationen mit Neurotoxinen
Neurotoxine blockieren die Nerven, welche die Muskeln ansteuern. Dadurch entspannt sich der Muskel und der Schmerz verringert sich.

Infusionen mit Anästhetika

Infusionen mit hochdosiertem Magnesium
Weil die zusätzliche Einnahme von Kapseln die Magnesium enthalten wenig Effekt hat, ist eine regelmäßige Verabreichung von hochdosierten Magnesium-Infusionen erforderlich.

Schwermetallvergiftungen
Chelat-Therapie: Nur mittels einer sogenannten Chelat-Therpie kann man eine Schwermetallvergiftung loswerden.

Ganzheitliche Medizin

  • Stärkung des Immunsystems
    Eigenblut-Therapie, Injektionen mit Thymus-Peptiden und Kolon-Hydrotherapie
  • Infektionen
    Artesunat, Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C, Misteltherapie und Pflanzen und Kräutern
  • Schmerzen
    Infusionen mit DMSO und Prokain-Basen Infusionen