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Ständig müde und chronisch erschöpft?

Erschöpft

In Deutschland sind ungefähr 500.000 Patienten ständig müde und chronisch erschöpft. Am häufigsten sind Frauen im Alter zwischen 25 und 45 Jahren betroffen. Die meisten Ärzte wissen bei diesen Patienten keinen Rat, daher werden sie oft mit einer rein symptomatischen Therapie, wie Psycho- und Physiotherapie, behandelt. Doch es geht auch anders!

 Kommt Ihnen das bekannt vor?

  • Sie sind schon länger als 6 Monate ständig müde und schlapp.
  • Sie stehen morgens mit der extremen Müdigkeit auf und gehen abends damit ins Bett.
  • Das tägliche Leben wird durch die Müdigkeit und chronische Erschöpfung stark negativ beeinträchtigt.
  • Neben der Müdigkeit und chronischen Erschöpfung haben Sie noch eine ganze Reihe anderer geistiger und körperlicher Beschwerden.
  • Durch geistige oder körperliche Anstrengung verschlimmern sich die Beschwerden zusätzlich und diese Verschlimmerung kann auch noch über mehrere Tage anhalten.

Erkennen Sie sich in diesen Beschwerden wieder, leiden Sie wahrscheinlich an einem chronischen Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom.

Ich möchte wieder fit sein!

Höchste Zeit sich Hilfe zu suchen!
Die meisten Mediziner wissen oft keinen Rat, wenn es sich um Patienten handelt, die an einem chronischen Müdigkeits– oder Erschöpfungssyndrom leiden. Oft werden sie daher, ohne viel Erfolg, symptomatisch, mittels Psychotherapie und Physiotherapie behandelt.

Doch es geht auch anders!
Durch eine gezielte Behandlung allermöglicher Ursachen, die ein chronisches Müdigkeits- oder Erschöpfungssyndrom auslösen! Nutzen Sie unser Expertenwissen, unseren Erfahrungsreichtum und unsere innovative Kompetenz für Ihre Behandlung.

Symptome

Der ganze Körper wird in Mitleidenschaft gezogen!

Müdigkeit-Erschöpfung
Typisch ist, dass Ruhe und Erholung die Müdigkeit und Erschöpfung kaum verringern. Eine körperliche – oder geistige Überanstrengung gibt einen Rückschlag, welchen man noch über Tage oder sogar Wochen verspürt.

Muskelverspannungen und Schmerzen
An der Basis der Muskelverspannungen und Schmerzen liegen oft verschiedene Mechanismen.

Psychische Beschwerden
Viele Patienten mit einer ständigen Müdigkeit und chronischen Erschöpfung werden als depressiv eingestuft. Verständlich, wenn man sich immer müde und chronisch erschöpft fühlt, dass auf Dauer auch der Geist mitleidet. Deshalb treten häufiger Symptome wie Panikattacken, Ängste und Stimmungsschwankungen, ähnlich wie bei einer Depression, auf.

Schlafstörungen
Anfangs schlafen Patienten mit ständiger Müdigkeit und einer chronischen Erschöpfung deutlich mehr. Mit der Zeit entwickelt sich eine Schlafstörung, bei der man zu wenig Tiefschlaf hat und nachts öfter wach wird. Außerdem muss man aufgrund von hormonellen Störungen, nachts öfter raus zum Wasserlassen.

Störungen der Gehirnfunktion
Alle Patienten haben deutliche Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen. Zusätzlich gibt es oft auch Störungen im Denken und Handeln, wodurch man es nicht schafft, leichte Aufgaben effektiv zu erfüllen.

Magen-Darm
Beschwerden wie verzögerte Magenentleerung (Gastroparese), Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Durchfall.

Herz-Kreislauf
Das Herz hat weniger Pumpleistung (schmales Herzsyndrom). Auch gibt es ein erhöhtes Risiko auf einen Mitralklappenprolaps, wobei auf Dauer die Herzklappe undicht wird. Weil das Herz dadurch extra beansprucht wird, ergibt sich oft eine Herzinsuffizienz. Patienten mit einer ständigen Müdigkeit und chronischer Erschöpfung haben fast immer einen sehr niedrigen Blutdruck.

Entregelung der Körpertemperatur

    • Störung in der Regulation der Körpertemperatur
      Viele Patienten haben eine zu hohe (Grippegefühl!) oder zu niedrige Körpertemperatur. Dadurch sind sie extrem kälte- oder wärmeempfindlich.

 

  • Hitzewallungen und übermäßiges Schwitzen
    Durch eine Entregelung des vegetativen Nervensystems leidet man vor allem nachts an Hitzewallungen und übermäßigem Schwitzen.

Änderung des Gewichts
Die meisten Patienten mit einer ständigen Müdigkeit und chronischer Erschöpfung nehmen auf der Grundlage von hormonellen Störungen, an Gewicht zu. Einige Patienten nehmen wegen Appetitlosigkeit ab.

Augen
Häufig trockene Augen und verschwommenes Sehen.

Lungen
Kurzatmigkeit und pfeifende Atmung.

Blase
Blasenkrämpfe und häufiges Wasserlassen.

Geschlechtsorgane
Impotenz, Infertilität, verringerte Libido, Probleme mit dem Zyklus (Menstruation) und prämenstruelles Syndrom.

Ursachen

Warum bin ich ständig müde und schlapp?

Dies wird immer durch eine Kombination von Ursachen ausgelöst!

Gestörte Darmflora
Oft gibt es im Verhältnis zu viele pathologische Bakterien, Pilze oder Schimmelpilze im Darm. Diese Pathogene schütten Toxine aus, die im ganzen Körper Entzündungsreaktionen auslösen können.

Durchblutungsstörungen
Die größeren Gefäße sind erweitert und die Kleineren verengt. In Folge dessen ergibt sich ein Sauerstoffmangel, wodurch die Mitochondrien, die Energiekraftwerke der Zellen, weniger Energie erzeugen.

Genetische Faktoren
Weil in bestimmten Familien eine ständige Müdigkeit und chronische Erschöpfung viel häufiger vorkommen als bei anderen, vermutet man, dass verschiedene genetische Mutationen (eine dauerhafte Veränderung des Erbgutes), für das Entstehen einer chronischen Müdigkeit eine Rolle spielen könnten.

Hormonelle Störungen
Die Hypothalamus-Hypophysen (Hirnanhangdrüse)-Achse, die für den Hormonhaushalt von vitaler Bedeutung ist, ist unterdrückt. In Folge dessen wird die Ausschüttung von Hormonen, wie z.B. das antidiuretische Hormon (ADH), das Cortisol, das Oxytocin, die Geschlechts-, Wachstums- und Schilddrüsehormone, gehemmt. In der Zirbeldrüse (auch drittes Auge genannt) wird weniger Melatonin hergestellt, wodurch Schlafstörungen entstehen.

Immunologische Störungen
Anfangs sieht es aus, als ob das Immunsystem gegen einen unsichtbaren Feind kämpft. Auf Dauer greift es immer mehr das eigene Körpergewebe an, wodurch eine richtige Autoimmunkrankheit entsteht.

Infektionen
Oft fängt die ständige Müdigkeit und chronische Erschöpfung im Anschluss eines viralen Infektes, wie zum Beispiel einer Grippe, an. Bei genauerer Betrachtung findet man bei bis zu 70% aller Patienten eine chronische Infektion, wie z.B. Borreliose (Lyme) oder Epstein-Barr.

Magnesiummangel
Ein Mangel an Magnesium führt zu einer Mitochondropathie, bei der die Energieerzeugung durch die Mitochondrien (Energiekraftwerke), verringert ist.

Mitochondropathie
Durch Durchblutungsstörungen, Magnesiummangel, oxidativen oder nitrosativen Stress und Störungen im Schwefelwasserstoffhaushalt ist die Energieerzeugung durch die Mitochondrien (Energiekraftwerke) verringert.

Nahrung
Nahrungsmittelallergien, -intolleranzen, -unverträglichkeiten und -überempfindlichkeiten

Oxidativer - und nitrosativer Stress
Durch ein Übermaß an freien Radikalen werden die Mitochondrien (Energiekraftwerke) geschädigt, wodurch sich ihre Energieerzeugung verringert.

Vermehrte Bildung von Schwefelwasserstoff (H2S)
Es gibt eine vermehrte Bildung von Schwefelwasserstoff (H2S), was toxisch für den Körper ist. Oft stammt ein Teil dieser vermehrten Bildung von pathologischen Bakterien im Darm.

Umweltschadstoffe
Wenn man in einer verschmutzten Umgebung lebt oder arbeitet, wird dadurch auf Dauer das Immunsystem geschwächt. Die Gefahr lauert an vielen Ecken und Vergiftungen können durch Schwermetalle (Amalgam!), Pestizide, Lösungs-, Holzschutz- und Flammschutzmittel ausgelöst werden.

Allergien gegenüber Schwermetallen
Eine sogenannte Typ 4-Allergie

Untersuchungen

Welche Untersuchungen machen Sinn?

Blutuntersuchung
Ausschließen von anderen Erkrankungen, die ebenfalls eine ständige Müdigkeit oder chronische Erschöpfung hervorrufen können, wie z.B. Blutarmut, Diabetes, Leberpathologie, Niereninsuffizienz oder Schilddrüsenunterfunktion.

Gestörte Darmflora
Pathologische Bakterien, Pilze oder Schimmelpilze und ihre Stoffwechselaktivität

Ernährung
Fettsäuren-Profil

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
H2 Atemtest

Nahrungsmittelallergie
Blut-, Hauttest oder Stuhluntersuchung

Glutenunverträglichkeit (Zöliaki)
Gliadin und Transglutaminase Antikörper

Typ 4 Allergie gegen Nahrung
Lymphozytentransformationstest (LTT) Nahrung

Histaminintoleranz
Blut- oder Urintest

Genetische Faktoren
Humangenetische Untersuchung

Hormonelle Störungen

  • Hormone der Hypophyse
    ACTH, ADH, Prolaktin, Wachstumshormon, IgF1 und IGFBP-3( Insulin like growth Faktor)
  • Hormone der Nebennierenrinde
    Aldosteron, Cortisol, DHEA und Insulin-Toleranztest
  • Geschlechtshormone
    Testosteron, Östrogen und Progesteron
  • Schilddrüsehormone
    TSH, FT3, FT4 und eventuell ein TRH-Test
  • Zirbeldrüse
    Melatonin-Profil

Immunsystem
Immunglobuline, Flowzytometrie (Lymphozyten-Differenzierung) und Zytokin-Status

Infektionen
Antikörper, Lymphozytentransformationstest (LTT), Flowzytometrie (Lymphozyten-Differenzierung) und PCR
Dunkelfeld- und Elektronenmikroskopie

Mineralien, Spurenelemente und Vitamine

Mitochondropathie
Antioxidantien

Oxidativer - und nitrosativer Stress
Bestimmung der dadurch entstandenen Stoffwechselprodukte

Umweltschadstoffe
Schwermetalle: DMPS Belastungstest
Pflanzenschutzmittel, Lösungsmittel, Pestizide, Holzschutzmittel und Flammschutzmittel

Typ 4 Allergie gegen Schwermetalle
Lymphozytentransformationstest (LTT)

Therapien

Wie werde ich meine ständige Müdigkeit und chronische Erschöpfung los?

Therapien, die dem einen Patienten helfen, können für einen anderen kontraindiziert sein.

Vorsicht mit Bewegung!
Vermehrte Bewegung macht absolut keinen Sinn! Nach jeder Belastung sollte man sehr genau auf seinen Körper hören. Ist man im Anschluss für einen oder mehrere Tage vermehrt müde und erschöpft, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Belastung einfach zu schwer war.

Verbesserung der Energieerzeugung

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Hochdosierte Magnesium-Infusionen
  • Orthomolekulare Infusionen
    Infusionen mit hochdosierten Aminosäuren, Antioxidantien, Mineralien, Spurenelementen und Vitaminen
  • Vitamine

Ernährungsumstellung
Totaler Verzicht auf Alkohol und alle Nahrungsmittel, gegen die man eine Allergie (auch Kreuzallergie!), Intolleranz, Unverträglichkeit oder Überempfindlichkeit hat. Im Generellen soll man sich so gesund wie möglich ernähren.
Mehr Info´s zur Ernährungsumstellung

Darmflora
Nahrungsergänzungsmittel: PräBiotika, Probiotika und Glutamin

Verbesserung der Durchblutung
Infusionen mit Xanthin-Derivaten

Hormonelle Störungen
Alle festgestellten Hormonmängel soll man ausgleichen

Verbesserung der geistigen Gesundheit
Bei einem Serotoninmangel kann man eventuell Antidepressiva verabreichen

Stärkung des Immunsystems
Nahrungsergänzungsmittel, Immunglobuline oder Medikamente

Infektionen
Virostatika oder Antibiotika. Wenn alle anderen Therapien scheitern, kommt man an einer Therapie mit Virostatika oder Antibiotika oft nicht vorbei. Man muss dabei regelmäßig das Antibiotikum wechseln, oder es mit einem Anderen kombinieren. Häufig kommen auch Medikamente gegen Pilze (Candida), Malaria, Parasiten und Protozoen zum Einsatz.

Schlafstörungen
Ist der Biorhythmus gestört, ist eine Therapie mit Melatonin angesagt.

Schmerzen

  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Schmerzmittel
    - LDN
    - Nicht opioide Schmerzmittel: Paracetamol oder Entzündunghemmer
    - Leicht opioide Schmerzmittel
    - Starke opioide Schmerzmittel
    - Zentrale und neuropathische Schmerzen: Antiepileptika die auch analgetisch wirken
    - Migräne: Betablocker, Tryptane oder Sauerstoff
    - Trizyklisches Antidepressiva
    - Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Schwermetallvergiftungen
Chelat-Therapie: Nur mittels einer sogenannten Chelat-Therapie kann man eine Schwermetallvergiftung loswerden.

Ganzheitliche Medizin

  • Stärkung des Immunsystems
    Eigenblut-Therapie, Injektionen mit Thymus-Peptiden und Kolon-Hydrotherapie
  • Infektionen
    Artesunat, Infusionen mit hochdosiertem Vitamin C, Misteltherapie und Pflanzen und Kräutern
  • Schmerzen
    Infusionen mit DMSO und Prokain-Basen Infusionen